Bildungschancen Ruhr gestartet

Gruppenbild des Projektteams

In der Essener Geschäftsstelle der Bildungsinitiative RuhrFutur wurde der Startschuss für „Bildungschancen Ruhr“ gegeben. Diese neue Webanwendung bringt Licht in den Dschungel der vielen Bildungs- und Beratungsangebote von Kommunen und Hochschulen in der Region für neuzugewanderte Menschen, indem sie die Angebote systematisiert, visualisiert und öffentlich zugänglich macht. (Foto: © RuhrFutur, Sascha Kreklau)

Von Beratungen, Sprachkursen und Freizeitmöglichkeiten über die Anerkennung von Abschlüssen bis hin zu Angeboten zur Berufsqualifizierung – insbesondere Beraterinnen und Berater in kommunalen Einrichtungen, Hochschulen oder bei freien Trägern, die mit Neuzugewanderten arbeiten, können nun gezielt im regionalen Angebot auf die relevanten Informationen zugreifen.

„Bildungschancen Ruhr“ ist das Ergebnis einer Kooperation vieler Akteure im Ruhrgebiet. Neben der Bildungsinitiative RuhrFutur und dem Regionalverband Ruhr (RVR), die die Anwendung gemeinsam betreiben, tragen die Kommunen Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr sowie Oberhausen, sechs Hochschulen (Ruhr-Universität Bochum, Fachhochschule Dortmund, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Hochschule Ruhr West, Westfälische Hochschule), die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement NRW und die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) mit ihrer Expertise zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Anwendung bei. Die Daten werden von den Kommunen und Hochschulen nach gemeinsam erarbeiteten Standards eingepflegt, klassifiziert und aktualisiert.

„Gemeinsam mit den Partnern erfolgreich wirken, die Verantwortung für das Bildungssystem im Ruhrgebiet tragen, das ist unser Ansatz bei RuhrFutur. Die neue Webanwendung ist ein hervorragendes Beispiel für eine gelingende Kooperation vieler Akteure, über kommunale Grenzen hinweg und unter Einbezug der Hochschulen“, freut sich die Geschäftsführung der Bildungsinitiative, Ulrike Sommer und Oliver Döhrmann.

Das Ziel von „Bildungschancen Ruhr“ ist es, möglichst alle Kreise, Kommunen und Hochschulen der Metropole Ruhr für die Mitarbeit zu gewinnen, um das regionale Beratungsangebot für neuzugewanderte Menschen so umfassend wie möglich darzustellen.

„Wir werden ‚Bildungschancen Ruhr‘ weiterentwickeln und hoffentlich bald um Angebote weiterer Akteure erweitern können“, sagen Claudia Horch, Leiterin des Referats Bildung und Soziales beim RVR, und Markus Küpker, Leiter des Handlungsfelds Daten & Analyse bei RuhrFutur, die die Arbeit an dem von den Partnern umgesetzten Projekt koordinieren. „Alle Informationen über Bildungsangebote für Neuzugewanderte an einem Ort: Das erleichtert die Beratungsarbeit sehr und bietet einen erheblichen Mehrwert. Informationen können jetzt institutionen- und kommunenübergreifend abgerufen werden, ohne aufwändige Suchen über verschiedenen Quellen. Ein viel größeres Portfolio wird dabei sichtbar.“

Weitere Informationen

www.bildungschancen.ruhr