DFG fördert sechs neue Forschungsgruppen

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet sechs neue Forschungsgruppen ein, darunter die Universität Bonn. Die neuen Verbünde erhalten für zunächst drei Jahre insgesamt rund 18 Millionen Euro inklusive einer Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten. Die Förderdauer beträgt in der Regel zweimal drei Jahre. Zusätzlich zu den sechs Einrichtungen wurde die Verlängerung von acht Forschungsgruppen und einer Kolleg-Forschungsgruppe für eine zweite Förderperiode beschlossen.

Forschungsgruppen ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Kolleg-Forschungsgruppen sind dabei speziell auf geisteswissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnitten. Im Ganzen fördert die DFG damit zurzeit 168 Forschungsgruppen, zehn Klinische Forschungsgruppen und zwölf Kolleg-Forschungsgruppen.

Bonner Forschungsgruppe

Die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen, nennen Psychologen Resilienz. Die Forschungsgruppe „Resilienz in Religion und Spiritualität. Aushalten und Gestalten von Ohnmacht, Angst und Sorge“ will den Begriff im Verhältnis zur religiösen und spirituellen Dimension menschlichen Lebens untersuchen. Die Forscherinnen und Forscher wollen so die bisher üblichen Resilienzfaktoren wie Selbstwahrnehmung, Selbstwirksamkeit, Selbstregulation und -steuerung oder die Fähigkeit zur Konfliktlösung durch weitere Faktoren ergänzen und den Resilienzbegriff damit präzisieren.

Sprecherin: Prof. Dr. Cornelia Richter, Universität Bonn

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