Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert 13 neue Graduiertenkollegs - darunter NRW-Hochschulen

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses 13 neue Graduiertenkollegs (GRK) ein. Die neuen GRK werden ab der zweiten Jahreshälfte 2019 zunächst viereinhalb Jahre lang mit insgesamt rund 65 Millionen Euro gefördert. Für die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sind unter anderem die Universität Duisburg-Essen und die Universität Siegen aus NRW beteiligt.

Zusätzlich zu den 13 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von zehn Graduiertenkolleg für jeweils eine weitere Förderperiode. Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Aktuell fördert die DFG insgesamt 214 Graduiertenkollegs, darunter 39 internationale Graduiertenkollegs.

Graduiertenkollegs aus NRW

Das GRK „Regionale Ungleichheit und Wirtschaftspolitik“ will herausfinden, weshalb es immer noch regionale Unterschiede beispielsweise bei Einkommen oder Beschäftigung gibt. Warum gibt es keine Angleichung der Lebensverhältnisse in den Regionen und welche wirtschaftspolitischen Schlüsse können wir daraus ziehen? Das GRK will diese Fragen auf regionaler Ebene theoretisch und empirisch fundiert beantworten und so zu einem tieferen Verständnis der regionalen ökonomischen Mechanismen sowie zu einer besseren wirtschaftspolitischen Beratung beitragen. (Universität Duisburg-Essen, Sprecher: Prof. Dr. Tobias Seidel; ebenfalls antragstellend: Universität Bochum, TU Dortmund)

Die Erforschung zentraler Aspekte von sozialen Hilfen im Wohlfahrtsstaat steht im Mittelpunkt des GRK „Zwischen AdressatInnensicht und Wirkungserwartung: Folgen sozialer Hilfen“. Dabei sollen intendierte und nicht intendierte sowie langfristige Folgen sozialer Hilfen aus sozialpädagogischer, psychologischer und soziologischer Perspektive untersucht werden. (Universität Siegen, Sprecher: Prof. Dr. Bernd Dollinger).

Weitere Informationen

www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_13/index.html