NRW-Akademie auf dem Historikertag

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Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste präsentiert ihre Arbeit auf dem 52. Historikertag in Münster - gemeinsam mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Die Akademie und die Akademienunion sind mit einem Informationsstand auf der Fachausstellung der Tagung vom 26. bis 28. September 2018 vertreten.

Dort stellen sich drei Forschungsvorhaben der NRW-Akademie aus dem Akademienprogramm vor:

Der Leiter der Forschungsstelle „Edition der fränkischen Herrschererlasse“, Prof. Dr. Karl Ubl, wird am 28. September in der Sektion „Irrungen, Wirrungen?! - Von der Textkonstitution zur Geschichts(de)konstruktion“ einen Vortrag halten.

Auch Mitglieder der Akademie nehmen als Vortragende an dem internationalen Kongress teil:
Prof. Dr. Dominik Geppert leitet am 26. September die Sektion „Das große ‚Spaltungsprojekt‘? Volksbefragungen, Referenden und die gesellschaftliche Akzeptanz des europäischen Einigungsprozesses“. In dieser Sektion spricht Prof. Dr. Dr. Udo di Fabio zum Thema „Die sperrige Volkssouveränität: Das Bundesverfassungsgericht und der Prozess der europäischen Einigung“.
Prof. Dr. Rudolf Stichweh präsentiert am 26.September das Thema: „Konflikt, Ungleichheit, strukturelle Asymmetrie: Formen der Spaltung von Gesellschaft“.
Dr. Anne Friedrichs, Mitglied des Jungen Kolleg, referiert am 27.September: „Die polnisch-deutsche Migration ins und aus dem Ruhrgebiet (1860-1950)“.

Am Stand erhalten Besucherinnen und Besucher zudem Informationen zum Akademienprogramm, dem größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. In dem gemeinsamen Forschungsprogramm der Wissenschaftsakademien werden derzeit rund 150 Projekte betreut. Das Akademienprogramm wird von der Akademienunion, der Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien, in der auch die NRW-Akademie Mitglied ist, koordiniert und dient der Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes.