Neues Projekt der Max Weber Stiftung: "Wissen entgrenzen"

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Unter den Schlagwörtern "Internationalisierung, Vernetzung und Innovation" führen die Institute der Max Weber Stiftung ein neues Großprojekt durch. Das dreijährige Vorhaben wird durch Drittmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglicht. Unter der Maxime "Wissen entgrenzen" wird der Blick auf ausgewählte Forschungsräume gerichtet – diese umfassen neben Europa Schlüsselregionen wie Afrika, den Nahen und Mittleren Osten sowie den pazifischen Raum.

Mithilfe dieses großangelegten Vorhabens wird die Max Weber Stiftung zur weiteren Internationalisierung ihrer Stiftungstätigkeit beitragen und die Kooperation und Vernetzung zwischen ihren Instituten sowie zahlreichen weiteren Partnern ausbauen. Die Gesamtzuwendung beläuft sich auf 3,3 Mio. Euro.

Das Projekt setzt sich aus zwei verschiedenen Modulen zusammen. Das erste Modul etabliert unter dem Dach „Räume, Akteure und Beziehungen des Wissens“ zwei internationale Forschungsgruppen. An der ersten Gruppe beteiligen sich das Orient-Institut Beirut mit seinem Büro in Kairo sowie die Deutschen Historischen Institute in Warschau und Moskau. In der zweiten Gruppe arbeiten das Deutsche Historische Institut Washington mit seinem Pacific Regional Office in Berkeley, das Deutsche Institut für Japanstudien in Tokyo und das MWS Branch Office in Peking zusammen. Im zweiten Modul forschen die Institute in Rom, London und Istanbul über drei International Standing Working Groups an den „Grenzen des Wissens“. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden sich regelmäßig im Rahmen von Arbeitsworkshops und Konferenzen austauschen, die gemeinsam mit externen Partnern organisiert und durchgeführt werden.

Weitere Informationen

www.maxweberstiftung.de/projekte/wissen-entgrenzen.html