Ulrich Leschak zum Honorarprofessor am Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf ernannt

Die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf, Prof. Dr. Brigitte Grass, überreichte Ulrich Leschak am 13. Juni 2018 die Urkunde zur Honorarprofessur.

Am 13. Juni 2018 erhielt Ulrich Leschak eine Honorarprofessur am Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf. Der 1951 geborene Kommunikationsdesigner hat bereits seit 1996 einen Lehrauftrag für den Bereich Art Direction an der Hochschule, innerhalb dessen er zahlreiche, auch interdisziplinäre sowie in Zusammenarbeit mit externen Partnern durchgeführte Studierendenprojekte betreut hat. (Foto: Otto Schumacher/ HSD)

Sein erstes Staatsexamen in Germanistik und Philosophie erwarb er 1976 mit Auszeichnung an der Düsseldorfer Universität, wo er im Folgenden als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik tätig war. Parallel dazu arbeitete er als freiberuflicher Werbetexter und Übersetzer. 1978 war er zudem Mitgründer des Überblick Verlags. Ab 1979 begann er seine schulische Lehrtätigkeit als Deutschlehrer in der Erwachsenenbildung, blieb aber weiterhin als Texter für diverse Werbeagenturen tätig.

1987 wurde er Geschäftsführer und Creative Director der Agentur GGK Düsseldorf und 1991 Creative Director und Geschäftsleitungsmitglied der Agentur Springer & Jacoby. Seine Aufträge als freiberuflicher Kommunikationsdesigner umfassen Aufträge unter anderem für die Allianz SE, Crédit Suisse, die Daimler AG, die Messe Düsseldorf oder für die Toten Hosen und die Malkasten Gastronomie im Auftrag der Rheinkultur RBV GmbH.

Zusätzlich zu seinem Lehrauftrag an der HSD hatte Leschak weitere Lehraufträge an der Cologne Business School, der Rheinischen Fachhochschule Köln und der Texterschmiede Hamburg. Neben zahlreichen Vorträgen und Workshops war er auch Jurymitglied beim e-talents Award und dem mecon new talent Award. In den vergangenen Jahren hat er mehrfach mit einer Studierendengruppe der Fachbereiche Design und Wirtschaftswissenschaften erstklassige Ergebnisse bei der GWA Junior Agency für die HSD erzielt.

„Die Honorarprofessur verstehe ich als großzügiges Dankeschön für über 20 Jahre Unterrichtstätigkeit und als Herausforderung für zukünftiges Engagement“, freut sich der Dozent – und zitiert als Maxime für seine künftigen Aufgaben den Philosophen Odo Marquardt: „Zukunft braucht Herkunft. Aus dieser Perspektive will ich zusammen mit den Studierenden in Zeiten flüchtiger digitaler Strukturen lernen, klassische Kommunikationsformen für das Kommunikationsdesign der Zukunft fruchtbar zu machen.“