Universität Bielefeld tritt weltumspannendem Netzwerk bei

Exzellenzcluster CITEC - Foto des Gebäudes

Die Universität Bielefeld und ihr Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) schließen sich dem Netzwerk „InterACT” an. Die Partner in dem Bündnis widmen sich der Forschung und Entwicklung von Technologien, die die weltweite Kommunikation und Zusammenarbeit verbessern. Dem Zusammenschluss gehören neun Universitäten und Institute aus Asien, Australien, Europa und Nordamerika an.

Zu den neuen Mitgliedern neben der Universität Bielefeld zählen die Stanford University (USA) und die Queensland University of Technology (Australien). Koordiniert wird das Netzwerk vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Der Forschungsverbund wurde 2004 gegründet und begann als Kooperation zwischen dem Karlsruher Institut für Technologie und der Carnegie Mellon University (USA). Heute verbindet es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit, die gemeinsame Forschungsprojekte anstoßen und auf Tagungen des Netzwerks zusammenkommen. Um den Dialog in der Forschung zu fördern, initiiert InterACT auch Austauschprogramme für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

„Internationalität ist ein Grundprinzip unserer Forschung“, sagt Helge Ritter, Koordinator des Exzellenzclusters CITEC und InterACT-Programmbeauftragter der Universität Bielefeld. „Das zeigt sich an unserer Virtuellen Fakultät mit internationalen Expertinnen und Experten und an dem Thematischen Netzwerk Interaktive Intelligente Systeme, das von CITEC koordiniert wird. Mit der neuen Mitgliedschaft in InterACT festigen und ergänzen wir unsere internationale Zusammenarbeit und bringen unsere Entwicklungen für eine am Menschen ausgerichtete Technologie zu wichtigen Partnern.“

Menschliche Interaktion mit Maschinen optimieren

Der Titel „InterACT“ steht für „International Center for Advanced Communication Technologies“ (Internationales Zentrum für erweiterte Kommunikationstechnologien). Die Partnereinrichtungen arbeiten an Technologien, die die menschliche Interaktion mit Maschinen optimieren und die Verständigung von Menschen untereinander erleichtern. Die Forschung reicht von künstlichem Sehen und Spracherzeugung über das „Internet der Dinge“ bis hin zu Smart Rooms, die ihren Bewohnern den Alltag erleichtern. In dem Zentrum kooperiert die Universität Bielefeld mit: Carnegie Mellon University (USA), Karlsruher Institut für Technologie, Italian Institute of Technology – IIT, Waseda University (Japan), University of Southern California (USA), Nara Institute of Science and Technology – NAIST (Japan), Stanford University (USA) und Queensland University of Technology (Australien).

Weitere Informationen

https://interact.anthropomatik.kit.edu/